Montag, 05 Dezember 2016

Stanzmaschinen mit CNC-Steuerung

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Stanzmaschinen sind Maschinen zum Lochen und Ausklinken von Blechen. Die eingesetzten Werkzeuge für die unterschiedlichen Stanzformen nennt man Stempel oder Matrizen. CNC Stanzmaschinen kommen in der Fertigung von kleinen und mittleren Stückzahlen zum Einsatz. Üblicherweise haben sie einen runden Teller (Revolver) oder einen Linearbalken als Werkzeugträger und sind mit einem Schnellwechselsystem ausgestattet.

Die Programmierung erfolgt über einen Rechner, der Bestandteil der Maschine ist und mit einem Netzwerk verbunden sein kann. Die graphische Oberfläche macht es dem Bediener leicht, die hinterlegten Daten aus der Datenbank abzurufen, anzupassen oder zu verändern. Vorkenntnisse in der CNC Programmierung sind nicht notwendig. Das passende Stanzprogramm wird abgerufen und die Maschinensteuerung überprüft das Programm automatisch auf Fehler und mögliche Kollisionen. Die Stanzbutzen fallen durch die Matrize in einen Behälter.

Die Werkzeugrüstzeiten sind in der flexiblen Fertigung wichtige Kennzahlen und deshalb sind moderne CNC Stanzmaschinen mit einem Schnellwechselsystem ausgestattet. Hier muss nichts verschraubt werden und es sind keine weiteren Hilfsmittel erforderlich.

High-End Stanzmaschinen können über eine Schnittstelle mit vorherlaufenden und nachlaufenden Produktionsschritten verbunden und vernetzt werden. Die Vernetzung mit anderen Maschinen reduziert Maschinenstillstandzeiten auf ein Minimum und erlaubt das kontinuierliche Bearbeiten von Serien innerhalb eines Zyklus. Weiterhin kann die Beschickung der Stanzmaschine automatisch erfolgen und auch die automatische Kennzeichnung von Werkstücken ist als Sonderfunktion bei hochwertigen Stanzmaschinen möglich.

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